Folge 6.2_hrsgb. 2026_612
Ein lauter Gong mit einem Tritonus – Intervall Ab – D erklingt laut durch die grosse Halle und die angrenzenden Pausen – und Seminarräume. Die Zeremonie nimmt ihren weiteren Verlauf.
„Hochgeschätzte Gemeinde“, hebt Duboch an. „Lasst uns nun fortfahren, denn wir haben ein gewichtiges Ereignis, welches sich in der Zukunft ankündet, gebührend vorzubereiten. Duboch war ein hundertddreiundsechzig Jahre alter Wüstling, dessen massiger Kopf und alles sonst , was man zu sehen bekam, von einer an feinstes Rinderleder erinnernden Haut überzogen war, wie es häufig in dieser Generation vorkommt. Seine kleinen Aeuglein, die sich tief unter den von schweineborstenartigen Brauen bedeckten Jochbeinen versteckten und sein komplett depraviert freundliches Grinsen, welches nie aufhörte sein Gesicht zu verzerren, liessen erahnen, zu was dieser Unhold fähig war.
„Nun bringt uns den auserwählten Jungen, damit er an mir das erste Opfer in Bezug auf die göttlichen Zeilen des Marquis, 1. Band, Kapitel 4, S. 146, 31 ff., ausführen kann. Stitch, wichse mich, Musik, Musik, nun reiss an meinem Schwänzchen…, heulte der Alte, während fast gleichzeitig der Takt 35 aus dem Tanz der jungen Mädchen im Sacre de Printemps von Stravinsky in den Raum donnerte.b & w weiterlesen


























Hinterlasse einen Kommentar